Es ist erschreckend, was aus so manchem Wissenschaftler-Hirn für wahnsinnige Gedanken kommen. Verwirrt mag hier noch der netteste Begriff sein, welcher mir dazu einfällt. Eine Gruppe Forscher ist im Augenblick damit beschäftigt, zu überlegen ob es Sinn macht die Atmosphäre mit entspprechenden Aeorosolen anzureichern um das Sonnenlicht nicht zur Erde durch zu lassen. Ein sehr gefährlicher Vorschlag, mit weitreichenden Folgen. Infokriegernews berichtet.
Der Bericht bei 20min.ch liest sich wie ein übler Roman der eine schreckliche Zukunft beschreibt und doch geht es um uns und die Erde. Mit dem Titel Sonnenschirm für die Erde? werden wirklich irrwitzige Vorhaben von Wissenschaftlern beschrieben. Hier einige der Auszüge aus dem Artikel:
Sonnenschirm für die Erde? : Möglicherweise sehen wir nie wieder blauen Himmel
In der beschaulichen Umgebung eines englischen Landsitzes beraten Wissenschaftler über das fast Undenkbare: Darüber, Gott zu spielen, um den Klimawandel aufzuhalten.
Spiegel in die Umlaufbahn, Sulfate in der Atmosphäre: In England debattierten am Wochenende Fachleute über das Geoengineering, um die Klimaerwärmung zu stoppen.
[...]
Das Potenzial, an der Erderwärmung tatsächlich etwas zu ändern, hat nach Einschätzung der Wissenschaftler nur ein Vorschlag: Als wichtigste Möglichkeit werde häufig der Einsatz von stratosphärischen Aerosol-Partikeln betrachtet, sagt der Klimatologe John Shepherd von der Southampton University. Bei den Partikeln handelt es sich um Sulfate, die beispielsweise mithilfe von Flugzeugen oder Ballonen in der tieferen Stratosphäre verteilt werden. Vorbild dafür ist das beim Ausbruch des Vulkans Pinatubo auf den Philippinen 1991 in die Luft geschleuderte Schwefeldioxid, das die weltweite Temperatur schätzungsweise für etwa ein Jahr um 0,5 Grad Celsius abgekühlt hat.[1]
Es wird klar, dass dort Dinge angedacht werden, die globale Wirkung entfalten. Wenn in diesem Zusammenhang entsprechende Aerosole ausgebracht werden, würden diese anderen Berichten zu Folge viele Jahre dort verharren und nur sehr langsam abgebaut werden. Man darf es Wissenschaftlern nicht gestatten, Gott zu spielen und in Prozesse ein zu greifen, welche die Natur seit Jahrmillionen regelt. Irgendwann werden wir die Rechnung begleichen müssen für den Übermut und die wenig vorsichtige Art und Weise mit Dingen umzugehen, die wir nicht einmal im Ansatz verstanden haben. Wissenscahft, der letzte Stand des Irrtums, diese Bezeichnung spiegelt das wirklich gut wider.
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