Gedanken über den Krieg

Krieg gibt es, solange wir zurückdenken können. Krieg gehört offensichtlich zur Menschheit. Keine möchte wirklich Krieg und doch werden, so auch gerade jetzt, einige Kriege geführt. Schnittpunkt2012 berichtet.

Frieden / Krieg

Frieden / Krieg

Doch die Kriegsgründe haben sich gewandelt. Waren es früher hauptsächlich die Ausdehnung eines Machtbereiches und seltener auch Hungersnöte, die Imperatoren veranlassten, Kriege zu führen, stehen heute fast ausschliesslich wirtschaftliche und strategische Gründe dahinter.

Ein Beispiel der Absurdität eines Krieges war wohl der amerikanische Bürgerkrieg. Die eine Kriegspartei wurde von Rothschild Paris, die andere Kriegspartei von Rothschild London finanziert. Der Gewinner war … logisch, Rothschild! Die Verlierer waren … das amerikanische Volk, welches für alle Kosten aufkommen musste und zum ersten Mal in der jungen Geschichte Steuern zahlen musste!

Glaubte man, die Menschheit würde nach zwei ganz grossen Kriegen, mit über 65 Millionen Toten, noch viel mehr Verwundeten und Invaliden, vielen Staaten, die weitgehend zerstört waren, Währungszusammenbrüche, die das Volk verarmen liessen und Zusammenbrüche jeglicher Infrastrukturen, nun von der sinnlosen Zerstörung genug hatte und daraus lernen würde, sprich eine Gesellschaft oder ein System ohne Krieg aufzubauen, der hatte sich geirrt.

Die letzten Rauchschwaden waren noch nicht verschwunden, die letzten Toten noch nicht begraben und das Volk betete in den Kirchen, gingen die Sieger daran, noch stärkere, noch effizientere, noch zerstörerische Waffen und Waffensysteme zu entwickeln.

Ehe wir uns versahen, waren wir mit einer neuen Art von Krieg konfrontiert, dem Kalten Krieg. Eine gewaltige Bedrohung hauptsächlich zweier Staaten schaffte ein bizarres Klima der Angst. Es wurde auf perverse Weise hochgerüstet, so dass bald ein Waffenpotential vorhanden war, das jegliches Leben auf dieser Erde nicht einmal, sondern mehrmals auslöschen könnte … und das binnen Minuten!

Sandkastenspiele und Computersimulationen wurden in jeder erdenklichen Art und Weise durchgespielt und durchgerechnet. Unser Glück, dass es während dieser Zeit zu keiner wirklichen offenen Konfrontation der Blöcke kam, war die Tatsache, dass man sich bewusst war, dass es keinen Sieger geben konnte! Bilder der damaligen Zeit sind noch immer präsent: Atombombentests, aufsteigende Flotten von Langstreckenbombern, Starts von Pershingss, Minutemans und SS-Raketen; Bilder von atomsicheren Regierungsbunkern, Broschüren über das Verhalten nach der Explosion thermonuklearer Waffen und demonstrierende Kriegsgegner.

Nun stehen wir möglicherweise wieder vor einer grösseren kriegerischen Auseinandersetzung, die durchaus überregionale Ausmasse annehmen könnte. Nicht die zwei Blöcke von einst stehen sich gegenüber, sondern Interessen mehrerer Staaten. Der Krieg ist zum Geschäft geworden und die Finanz- und Wirtschaftskrise benötigt dringend Lösungen. Offensichtlich und so absurd und pervers dies klingt, ist Krieg eine Lösungsmöglichkeit!

Schauen wir uns den künfigen Kriegsschauplatz genauer an. Nein, der Iran ist derzeit noch keine wirkliche atomare Bedrohung für die Welt. Und wenn man den Iran zum Abrüsten bringen wollte, dann müsste man nur alle Grenzen schliessen. Der Iran wäre nicht nur in kürzester Zeit pleite, es würde auch eine innerstaatliche Revolution geben und das Regime zum Teufel gejagd. Denn der Iran kann sich selbst derzeit nicht versorgen und ist abhängig von Käufern seines Erdöls. Dadurch haben die involvierten Staaten unterschiedliche Interessen, die darauf hindeuten, dass dieser geplante Krieg nicht lokal begrenzt bleibt. Israel fühlt sich bedroht. Selbst eine Atommacht, nicht den Atomsperrvertrag unterzeichnet, in seiner Politik alle Menschenrechte verletzend, setzen sie auf eine Vernichtung mittels thermonuklearer Waffen aller relevanten Strukturen im Iran. Der Iran sollte ins Steinzeitalter zurückgebombt werden. Die Amerikaner, deren offizielle Krieggründe immer gelogen waren, sind an den riesigen Erdölvorkommen interessiert, aber auch an der strategischen Bedeutung des Irans. Die Russen, als Waffen- und Waffensystemlieferanten wollen einen wichtigen und bedeutsamen Kunden kaum verlieren, der ihnen enormen Profit bringt. China wiederum benötigt iranisches Erdöl, um den eigenen Energiebedarf zu decken. Und Europa? Ist wie immer uneins, verschärft den Boykott, ist aber zum Zuschauen verurteilt.

Nach Aussagen von amerikanischen Politikern und Geheimdienstleuten ist der Angriff der USA und Israels auf den Iran bereits beschlossene Sache und wird kommen! Das biblische Armageddon kann JETZT Realität werden, vor allem auch, weil bei den meisten Sehern und Voraussagungen ein Konflikt im Nahen Osten, der sich möglicherweise global ausweitet, zu finden ist! Auch die Kardinale Klimax, ich schrieb gestern darüber, deutet auf eine derartige Eskalation hin!

Nun muss man sich fragen, wird der Mensch jemals in einer Zeit leben, in der es keine Kriege gibt? Sollte sich der Mensch nicht grundsätzlich ändern, das heisst, sein Bewusstsein auf eine höhere Stufe gehoben werden (was demnächst auch passieren wird!), muss man die Frage mit nein beantworten. Wie heisst es so schön in den Kosmischen Gesetzen: “Wie im Makrokosmos, so im Mikrokosmos”, also wie oben, so unten. Und wenn wir im Kleinen uns gegenseitig bekriegen, streiten, mobben und intregieren, warum sollten unsere politischen Füherer anders handeln?

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